Ruff, Andras (1885 - 1951)
LebenslaufLebenslauf
Ruff András war ein ungarisch-österreichischer Bildhauer und Maler. Seine künstlerische Ausbildung begann er an der Ungarischen Hochschule für Bildende Künste in Budapest und setzte sie an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Brüssel fort. Sein Lehrer war Viktor Olgyai.
Ab 1919 stellte er regelmäßig im Nationalen Salon sowie in der Kunsthalle (Műcsarnok) in Budapest aus. Mehrere seiner Werke befinden sich heute in der Sammlung der Ungarischen Nationalgalerie.
Als Bildhauer schuf er vor allem kleinformatige Bronzeskulpturen, figürliche Kompositionen und Denkmäler für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Sein Stil ist durch Realismus, feine Modellierung und lyrische Sensibilität geprägt.
Zahlreiche seiner öffentlichen Werke befinden sich in Ungarn sowie in den ehemaligen Gebieten des historischen Ungarn, unter anderem in Taksony, Kölcse und Senec (Szenc, Slowakei). Seine Bronzeskulpturen erscheinen regelmäßig auf europäischen und internationalen Kunstauktionen.
Hauptwerkgruppen
kleinformatige Bronzeskulpturen
figürliche Kompositionen
religiöse Skulpturen
Kriegerdenkmäler des Ersten Weltkriegs
Porträtskulpturen
Gemälde (Landschaften, figürliche Darstellungen)
Ausgewählte öffentliche Werke
Taksony – Kriegerdenkmal des Ersten Weltkriegs
Kölcse – Kriegerdenkmal
Senec (Slowakei) – Kriegerdenkmal (1943 / 1992)
Ausgewählte Literatur und Quellen