Badacsonyi, Sándor (1949 - 2016)
LebenslaufLebenslauf
Biographie
Seine Grafiken erinnern durch ihre feine Arbeit und ihre Details an die alten Meister. Seine Kompositionen sind gut strukturiert, zugleich sind die klassischen, perspektivischen Darstellungen durch moderne, surrealistische Methoden geprägt. Die Verweise auf traditionelle Motive werden durch die freie Phantasie ergänzt bzw. verändert.
Die einzelnen Motive verden in ungewohnter Art und Weise miteinander verbunden. Die kulissenartigen Interieure und imaginären Landschaften umschliessen die Menschen, Wesen und Objekte. Von Zeit zu Zeit ist Ironie zu spüren, häufig nehmen die Figuren eine groteske Form an. Die Gegenstände und Figuren durchlaufen eine metaphorische Verwandlung. Die schwebenden Wesen verbinden sich mit ihrem Umfeld. Die Bilder beinhalten oft klassische, biblische und literarische Quellen, doch auch Motive der Musik sind zu finden. Eindeutig ist die moralische Absicht, die Darstellungen zeigen die Zerstörung der Natur, den Verfall der Menschen oder die Vergänglichkeit der Zeit.


















