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Duschanek, János (1947 - 2013)

Lebenslauf
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Lebenslauf

Biografie und Künstlerisches Schaffen

János Duschanek war ein ungarischer Maler, Grafiker und Zeichenlehrer. Er wurde am in Bakonyszentlászló geboren und starb am in Budapest. In ungarischer Namensfolge wird er als Duschanek János geführt. Er ist vom unter Duschanek Adolf verzeichneten Autor zu unterscheiden. [3]

Leben und künstlerisches Umfeld

Die Landschaft des Bakony und seine Kindheit in einer Forstfamilie bildeten einen wichtigen Hintergrund seiner Kunst. Als Schüler des Benediktinergymnasiums in Győr erhielt er Förderung im von Lajos Cziráki geleiteten Kunstzirkel. Von 1968 bis 1972 studierte er bei Aurél Bernáth an der Magyar Képzőművészeti Főiskola. Seit 1973 stellte er aus; 1975 erhielt er das Derkovits-Stipendium. Von 1997 bis zur Pensionierung unterrichtete er Zeichnen an der Budapester Képző- és Iparművészeti Szakközépiskola. [1] [2] [10]

Die sekundäre biografische Darstellung nennt János Duschanek und Piroska Szilágyi als Eltern sowie Julianna Mészáros als Ehefrau. Einzelne Quellen datieren das Studienende auf 1973; 1972 ist besser belegt. Auch die Angaben zur Lehrinstitution weichen voneinander ab: Eine zusätzliche Hochschultätigkeit ist nicht geklärt. [3]

Kunst und Arbeitsweise

Seine figürlichen Kompositionen verbinden traumartige Situationen und persönliche Symbole mit Menschen, Tieren und mythologischen Gestalten. Naturbeobachtung und sorgfältig aufgebaute Bildräume prägen seine Darstellung. Neben der Malerei schuf er eigenständige Zeichnungen, farbige Papierarbeiten, Studien, Druckgrafik und Buchillustrationen. [4] [7]

Kiss Mária deutet seine Entwicklung in den 1970er- und 1980er-Jahren als eigenständige Weiterführung der bei Bernáth erlernten naturbezogenen und expressiven Malerei zu einer poetischen, teilweise grotesken Bildsprache. Die Literatur zieht Vergleiche mit Dalí, de Chirico und Magritte sowie italienischen und niederländischen Meistern. Diese Bezüge sind formale und interpretative Parallelen. Der Essay erwähnt Reisen mit Museumsbesuchen, nennt jedoch keine vollständige Reiseroute oder Chronologie. [2]

Stipendium und Auszeichnungen

Stipendium und Auszeichnungen [1]
Jahr Auszeichnung
1975 Derkovits Gyula Kunststipendium
1976 Biennale junger realistischer Maler, Sofia: II. Preis
1976 Szegedi Nyári Tárlat: I. Preis
1976 V. Országos Akvarell Biennálé: Auszeichnung
1977 Itália 2000, Neapel: „Ferrariale Cupa“ laut Quelle
1980 Vanvitelli-Akademie, Neapel: Honoris Causa
1980 Kunstakademie, Parma: Honoris Causa
1980 VII. Országos Akvarell Biennálé: Preis
1982 Monaco, Grand Prix für Malerei: Hauptpreis für figurative Malerei
1982 Preis des Museums für moderne Kunst in Tokio laut Lexikon
1990 Molnár C. Pál Társaság: Großer Preis

Die historischen internationalen Preisnamen folgen den Quellen; Angaben zu Veranstaltern und Urkunden sind teilweise noch zu prüfen. Der Essay erwähnt außerdem Ehrungen in Moskau (1978) und London (1982), ohne genaue Preisbezeichnungen. [2]

Rezeption und Nachlass

Kiss Márias Monografie von 1992 und der 2003 online veröffentlichte Essay sind wichtige Quellen der Rezeption. Eine spätere Gedenkausstellung und die Ausstellung von 2025 bei Koller zeigen die fortgesetzte Beschäftigung mit seiner Kunst. In Budapest erinnert eine Gedenktafel an ihn. [5] [7]

Eine frühere institutionelle Meldung nennt Mosonmagyaróvár, die Burg Ozora und die Kirche Battonya als Orte der Präsentation seiner Arbeiten. Eine vollständige, aktuell überprüfte Liste öffentlicher Sammlungsbestände liegt nicht vor. Der Essay von 2003 nennt Mitgliedschaften im Művészeti Alap und in der Képző- és Iparművészeti Szövetség. Die Verwaltung seines Nachlasses wurde in der Recherche nicht identifiziert. HUNGART führt seinen Namen unter den vertretenen Künstlern. Für die kunsthändlerische Beurteilung sind Echtheit, Technik, Zustand, Provenienz und Publikationsgeschichte gemeinsam zu betrachten. [5] [6] [2]

Literatur

Kiss Mária: Duschanek János (1992), ungarisch-englische Monografie; die Verlagsschreibweise Széchenyi/Széchényi ist am Impressum zu prüfen. Maurice Maeterlinck: A Kék madár (Budapest, Móra Ferenc Ifjúsági Könyvkiadó, 1987), unter Mitwirkung von Ede Tarbay und mit Illustrationen von Duschanek. Kiss Mária: Egymásbafont ének (Budapest, Kossuth, 1993), mit Zeichnungen von Duschanek. [4]

Weitere Hinweise bieten ein bibliografischer Nachweis von Kiss Márias Beitrag mit dem Titelanfang Színpadi mesék sowie Verweise auf MTI Ki kicsoda 2009 und das Moson Megyei Életrajzi Lexikon. Seine Rolle im Band Arcok a magyar vadászmúltból IV. (2008) bleibt zu klären. [3] [8]

Quellen

 

 

 

Ausstellungen

 

 

 

 

 

Ausstellungen

Ausgewählte Ausstellungsnachweise. Die Liste ist nicht vollständig; unbekannte Titel und Termine wurden nicht durch Vermutungen ergänzt.

Posthume Ausstellungen und Würdigungen [7] [10]
Jahr Ausstellung oder Veranstaltung Ort Laufzeit und Hinweise
2025 Titokzatos világ Budapest, Koller Galerie und Auktionshaus –
2014 Gedenkausstellung Budapest, Városház Galéria, XIII. Bezirk Genaue Laufzeit unbekannt

Weitere Würdigung: Enthüllung einer Gedenktafel am Künstlerhaus Máglya köz 2–4 in Budapest am 13. Dezember; das Jahr fehlt im zugänglichen Bericht. [5]

Einzelausstellungen zu Lebzeiten [1] [9] [2] [10]
Jahr Ausstellung oder Veranstaltung Ort Laufzeit und Hinweise
2007 Einzelausstellung Ábrahámhegy, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
2003 Einzelausstellung Simontornya, Vármúzeum –
1996 Einzelausstellung Budapest, Galeriepräsentation Einladung überliefert; genaue Laufzeit unbekannt
1992 Einzelausstellung Budapest, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
1988 Einzelausstellung Budapest, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
1988 Einzelausstellung Szeged, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
1986 Einzelausstellung Budapest, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
1985 Einzelausstellung Mosonmagyaróvár, Művelődési Központ Genaue Laufzeit unbekannt
1983 Einzelausstellung Pécs, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
1982 Einzelausstellung München, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
1981 Einzelausstellung Hamburg, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
1981 Einzelausstellung Budapest, Galeriepräsentation Genaue Laufzeit unbekannt
1976 Einzelausstellung Győr, Xantus János Múzeum Genaue Laufzeit unbekannt
1975 Einzelausstellung Budapest–Újpest, Lila Iskola Genaue Laufzeit unbekannt
1973 Einzelausstellung Mosonmagyaróvár, Bardócz B. Művelődési Központ Genaue Laufzeit unbekannt
Ausgewählte Gruppenausstellungen [1] [2]
Jahr Ausstellung oder Veranstaltung Ort Laufzeit und Hinweise
1982 Magyar akvarellfestők kiállítása (Ausstellung ungarischer Aquarellmaler) London Genaue Laufzeit unbekannt
1978 Fiatal festők nemzetközi kiállítása (Internationale Ausstellung junger Maler) Moskau Genaue Laufzeit unbekannt
1976 Fiatal realista festők biennáléja (Biennale junger realistischer Maler) Sofia Genaue Laufzeit unbekannt
1976 Szegedi Nyári Tárlat Szeged Genaue Laufzeit unbekannt
1976 V. Országos Akvarell Biennálé Eger Genaue Laufzeit unbekannt
Weitere internationale Präsentationen [2] [1]
Jahr Ausstellung oder Veranstaltung Ort Laufzeit und Hinweise
1987 Ausstellungstitel unbekannt Tiflis Genaue Veranstaltungsart ungeklärt
1982 Ausstellungstitel unbekannt Tokio Genaue Veranstaltungsart ungeklärt
1982 Grand Prix Monaco Genaue Veranstaltungsart ungeklärt
1977 Itália 2000 Neapel Teilnahme im Zusammenhang mit einem Wettbewerb; genaue Laufzeit unbekannt

Quellenabweichungen

Das Lexikon datiert Hamburg auf 1981 und München auf 1982; der Essay von 2003 nennt beide zusätzlich unter 1985. Derselbe Essay verzeichnet weitere Auftritte ohne genaue Titel in Budapest und Mosonmagyaróvár 1976 sowie in Hódmezővásárhely 1985. Ob jede Abweichung eine eigene Veranstaltung bezeichnet, bleibt offen. [2] [1]

Quellen

 

 

Referenzwerke

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