Mácsai, István (1922 - 2005)
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Lebenslauf
István Mácsai (1922–2005) war ein in Budapest geborener ungarischer Maler, der die traditionelle realistische Malweise mit modernen Elementen erneuerte.
István Mácsai wurde am 5. April 1922 in Budapest geboren. 1949 schloss er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste ab, sein Lehrer war Aurél Bernáth. Seine erste größere Präsentation zeigte er in der Csók-Galerie, der zahlreiche bedeutende Einzelausstellungen im In- und Ausland folgten. 1953 und 1955 wurde er mit dem Munkácsy-Preis ausgezeichnet, 1977 erhielt er eine Anerkennungsurkunde in Monte Carlo.
Mácsai verband traditionelle realistische Darstellung mit modernen künstlerischen Elementen. Die präzise Wiedergabe von Mensch und Umgebung löste er auf künstlerisch sensible Weise. Seine Kompositionen zeichnen sich durch ideenreiche Lösungen aus und bleiben trotz sachlicher Grundhaltung atmosphärisch und emotional. In seinen figurativen Gemälden überschreiten symbolische Requisiten und besondere Hintergründe die reine Abbildung. Charakteristisch ist häufig ein nachdenklich wirkender, gedämpfter Kolorit.
Der Künstler verstarb am 16. September 2005 in Budapest.
Biografie
Kurzbiografie
Biografische Daten
Auszeichnungen
Ausgewählte Einzelausstellungen
Ausgewählte Gruppenausstellungen
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