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Borsos, Miklós- Skulpturen

Lebenslauf

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Biographie

Miklós Borsos wurde 1906 in Nagyszeben geboren. Seine Familie zog 1922 nach Győr, wo er von den Malern vor Ort lernte. Er unterbrach das Gymnasium, um in der Werkstatt seines Vaters Goldschmied zu lernen. Nachdem er an der Hochschule nicht angenommen wurde, reiste er zunächst nach Florenz und lernte die Kunst der Renaissance kennen.
1929 begann er sein Studium an der Kunsthochschule, wo er Schüler von Oszkár Glatz war. Doch nach einigen Monaten begann er eine Wanderreise (Italien und Südfrankreich). Als Maler tauchte er 1924 zum ersten Mal auf einer Ausstellung in Győr auf. Seit 1927 machte er Kupferstiche und seit 1931 beschäftigte er sich mit der Bildhauerei, die er mit der Zeit durch Arbeiten aus Kupferplatten, Holz und später Stein ergänzte.
1934 gab er die Malerei entgültig auf und widmete sich ganz den Skulpturen. 1941 hatte seine Ausstellung in der Tamás Galerie einen grossen Erfolg. Er wurde Mitglied der Neuen Gesellschaft für Bildende Künstler. Zu dieser Zeit erhielt er unzählige Aufträge, die Sammler rissen sich nach seinen Werken. 1943 nahm er an einer Gruppenausstellung im Ernst Museum teil. 1945 wurde er Mitglied der „Művészeti Tanács”. Er zog nach Budapest. Zwischen 1946-1960 war er Lehrer an der Hochschule für Abgewandte Kunst und zwischen 1981-1986 an der Hochschule für Bildende Kunst. Seit 1947 erstellt er Plaketten.
Er erhielt zahlreiche Kunstauszeichnungen: Munkácsy-Preis (1954), Kossuth-Preis (1957), Verdienter Künstler (1962), Ausgezeichneter Künstler (1972). In Carrara erhielt er die Silbermedaille, in Sopron erhielt er für seine Plaketten auf der ersten Biennale den Hauptpreis (Ferenczy Béni-Preis, 1977). Er unternahm viele Bildungsreisen.  1963 reist er nach London, wo er Henry Moore kennenlernt. 1966 nahm er an der Biennale in Venedig teil. Mehrere Hundert Bücher sind mit seinen Illustrationen und Kupferstichen geschmückt. 1973 musste er sich nach einer schweren Herzoperation von der Bildhauerei verabschieden.
1979 wurde in Győr eine Dauerausstellung mit seinen Werken eröffnet.
 
 
Jahr Biographie
1906 geboren in Nagyszebe (Siebenbürgen)
1924 stellte sich erstmals als Maler vor
1929 besuchte einige Monaten die Ungarische Königliche
  Hochschule für Bildende Künste
1945 wurde in die Künstlerkammer gewählt
1946-1960 war Lehrer an der Hochschule für Angewandte Kunst
1979 wurde zum Ehrenbürger von Győr ernannt
1989 es erschien ein repräsentativer Band, der sein Werk vorstellte
   
  Auszeichnungen
   
1977 gewann in Sopron mit seinen Medaillen auf der ersten Landesweiten Medaillen-Biennale den Großen Preis
  gewann den Ferenczy Béni-Preis
1972 Ausgewählter Künstler
1967 Verdienter Künstler
1957 Kossuth-Preis
1954 Munkácsy-Preis
   
  gewann den Bildhauer-Preis von Carrara, den Premio Carrara
   
  Soloausstellungen
   
1992 Künstlermedaillen, Martyn Múzeum, Pécs
1986 Széchényi Landesbibliothek, Budapest (Illusztrationen)
1976 Tihanyi Múzeum, Tihany (Grafiken, kat.)
1976 Ungarische Nationalgalerie, Budapest (retrospektiv, kat.)
1968 Petőfi Literaturmuseum, Budapest (Illusztrationen, kat.)
1967 Ungarisches Institut, Rom
  Galerie S. Huber, Zürich
  Graz
  Locarno
1966 XXXIII. Biennale Venedig (kat.)
1965 Tihanyi Múzeum, Tihany
1964 Linz
1961 Dürer Saal (nur Zeichnungen)
1957 National Salon (kat.)
1943 Ernst Múzeum, Budapest
1941 Tamás Galéria, Budapest (kat.)
   
  Ausgewählte Illustrationen von Büchern
   
1984 Psalterium Ungaricum (150 Psalme)
1974 Babits Mihály: Das Buch Jonas
1974 Arany János: Balladen
1970 Babits Mihály: Erato
1961 Ady Endre Gesammelte Gedichte
   
  Augewählte Gruppenausstellungen
   
1993 Modern magyar éremművészet I. 1896-1975, .
  Ungarische Nationalgalerie, Budapest
1991 Sechziger Jahre, Ungarische Nationalgalerie, Budapest
1985 40 Jahre öffentliche Skulpturen in Budapest, Budapest Galéria,
  Budapest
1983 Die Jahre der Entfaltung um 1960. Der ungarische Künstler
  des 20. Jahrhunderts, Gemäldegalerie Csók, Székesfehérvár
1981 II., III., VII. Landesweiste Kleinplastiken Biennale, Pécs
1981 Auswahl aus ungarischen Privatsammlungen
  Ungarische Nationalgalerie, Budapest
1981 Sammlung Mihályfi Ernő, Szécsény
1981 Die 50er Jahre. Die ungarische Kunst des 20. Jahrhunderts,
  Gemäldegalerie Csók, Székesfehérvár
1977 Ungarische Kunst 1945-49. Die ungarische Kunst des 20. Jahrhunderts,
  Gemäldegalerie Csók, Székesfehérvár
  I. Landesweite Medaillen-Biennálé, Lábasház, Sopron
1977 Ungarische Medaillen-Antologie, Ferenczy Múzeum, Szentendre
1973 Europäische Schule. Die ungarische Kunst des 20. Jahrhunderts,
  Gemäldegalerie Csók, Székesfehérvár
1971 I. Internationale Kleinplastiken-Biennale, Kunsthalle, Budapest
1971 Grafica e bronzetti ungheresi, Napoli
1969, 1971 II., III., VII. Internationale Kleinplastiken-Biennale, Pécs
1966 Ungarische Bildhauerrei 1920-1945. Die ungarische Kunst des 20. Jahrhunderts,
  Gemäldegalerie Csók , Székesfehérvár
1963 aus den ungarischen Privatsammlungen des 20. Jahrhunderts,
  Ungarische Nationalgalerie, Budapest
1959 Ungarische Medaillen-Kunst im 19. und 20. Jahrhundert,
  Ungarische Nationalgalerie, Budapest
1959 Esposizione B. Internationale d'Arte, Carrara
1949 Ungarische Kunst, Berlin
1948 Szinyei Gesellschaft, 10. Ausstellung, National Salon, Budapest
1948 Werke von 100 ungarischen Künstlern, Hauptstädtische Gemäldegalerie, Budapest
1948 Die ungarische Wirklichkeit, Hauptstädtische Gemäldegalerie, Budapest
1948 Die neuesten Richtungen der ungarischen Bildenden Kunst, National Salon, Budapest
1945 Jubiläumsausstellung der Szinyei Gesellschaft, Ernst Múzeum, Budapest
1944 Jubiläumsausstellung der Kunsthalle Székesfőváros, Kunsthalle, Budapest
1942 Ausstellung Bildender Kunst, Kolozsvár
1942 Neue Gesellschaft Bildender Künstler, National Salon, Budapest
1941 Neue Errungenschaften (1939-40), Hauptstädtische Gemäldegalerie, Budapest
1932 National Salon, Budapest
   
  Werke in öffentlichen Sammlungen
   
  Herman Ottó Múzeum, Miskolc
  Szent István Király Múzeum, Székesfehérvár
  Janus Pannonius Múzeum, Pécs
  Katona József Múzeum, Kecskemét
  Museum Moderner Kunst, Wien
  Ungarische Nationalgalerie, Budapest
  Städtische Moderne Galerie, Linz
  Szombathelyer Kunsthalle, Szombathely
  UNESCO, Paris
  Xantus János Múzeum, Győr
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